Kutlu YURTSEVEN

Rapper Microphone Mafia

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Für uns auf der Keupstraße war direkt klar, die Attentäter waren Rechtsradikale

themen & aspekte:

Kutlu Yurtseven ist seit den 90er-Jahren Rapper bei der Kölner Gruppe Microphone Mafia, Lehrer, Sozialarbeiter, Mitwirkender bei der Keupstraßen-Trilogie am Schauspiel Köln. Außerdem ist er Erinnerungsarbeiter, wenn er mit der Auschwitz-Überlebenden und Sängerin Esther Bejerano auftritt - er rappt und sie singt. Er hat eine besondere Beziehung zur Keupstraße in Mülheim. Denn er hat dort nicht nur in seiner Jugend viel Zeit verbracht, sondern wohnte nicht 100 Meter weit entfernt von dem Friseur, vor dessen Laden die NSU-Nagelbombe explodierte. Kutlu erzählt über das Leben auf der Keupstraße vor und nach dem Anschlag und warum das Mahnmal wichtig für die Bewohner ist.

Das Leben ist Veränderung. Wenn wir immer am Alten festhalten, werden wir nicht weit kommen. Wenn du selber nicht gefestigt bist in deinem Charakter und in deiner Lebensform, dann hast du immer Angst vor Veränderung

Audiobeitrag / Erzählung / Interview:

Kutlu YURTSE­VEN

Kapitelüberschriften

1. "Ich finde es ganz schlimm, wenn einem der Intellekt abgesprochen wird, gewisse Dinge zu erkennen, zu erspüren": Kutlu Yurtseven macht häufig die Erfahrung, dass ihm nicht geglaubt wird, wenn er erzählt, dass Türken in Deutschland diskriminiert werden (00:00)

2. Arbeitskollegen seines Vaters von den Fordfabriken haben die Keupstraße mit ihren Restaurants und Geschäften aufgewertet. Für Kutlu Yurtsevens Eltern strahlt der Ort Heimatgefühl aus (ab 03:33)

3. Der Nagelbombenanschlag 2004 war ein Schock. Den Anwohnern der Keupstraße war von Anfang an klar, dass es sich um rechtsextremistische Attentäter handeln musste - und nicht um Täter aus dem "Milieu", wie die Polizei in größter Eile urteilte (ab 06:49)

4. Aus dem Versuch, die Ereignisse zu verarbeiten, erwuchs die Initiative "Keupstraße ist überall". Die Betroffenen sollten gehört werden (ab 08:56)

5. Der Standort des NSU-Mahnmals ist für die Opfer und ihre Angehörigen nicht verhandelbar. Die Stadt Köln, die die Mittel hätte, einzugreifen, lässt für Kutlu Yurtseven wieder einmal Kapitalismus über die Menschlichkeit siegen (ab 12:43)

6. Probleme wird es in der Keupstraße immer geben - wichtig ist es, diese Probleme zu benennen und nicht pauschal Bevölkerungsgruppen abzustempeln (ab 18:06)

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