Mülheim zog als Industriestandort schon immer Migrant*innen an. Ob aus dem Bergischen, dem Sauerland oder der Eifel. Nach dem 2. Weltkrieg aus Italien, Griechenland und der Türkei. In Mülheim gab es Fabriken und die brauchten Arbeiter*innen. Diese verloren ihre Arbeit nach den Werksschließungen der großen Fabriken in den 70er/80er Jahren. Danach machten sich viele selbständig, so entstand die inzwischen florierende Keupstraße. In den letzten Jahrzehnten ist aber auch eine starke afrikanische Community entstanden, die meisten Roma in Köln wohnen in Mülheim und sehr viele Geflüchtete landen zunächst einmal in diesem Stadtteil.
Auf dieser Tour erzählen Mülheimer*innen mit und ohne Migrationshintergrund von ihrem Stadtteil und nehmen uns mit an (für sie) wichtige Orte.