Achim KEMPER

Ornithologe (Vogelkundler) und Vorstandsmitglied des NABU – Naturschutzbund Deutschland in Köln

Achim Kemper begeistert sich und andere für Planzen und Tiere, die gerade im urbanen Mülheim oft wertvollere Lebensräume finden, als in ökologisch runtergewirtschafteten 'Agrarflächen' im Kölner Umland.

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Der Weg ist die Grüne Stadt. Dieser Weg geht in die Zukunft

themen & aspekte:

Mülheims Vielfalt macht's möglich. Von halbwegs gepflegten Grünanlagen, Industrieruinen, Neubau-Anlagen bis zu unsanierten Dachlandschaften: Aus Sicht des Umweltschützers entstehen fast überall ökologische Nischen und Lebensräume, die es sich lohnt zu schützen und zu unterstützen.
Treffpunkt für die ausgedehnte, urbane Natur-Tour ist die Mülheimer Brücke – die von seltenen Wanderfalken 'besetzt' und von ganzen Sittichkolonien umflattert wird. Achim Kempers Begeisterung für den Huflattich und die gelbfüßige Silbermöwe ist ansteckend.
Einzig schmerzhaft: Die Vögel im urbanen Raum haben sich angewöhnt, bis zu doppelt so laut zu singen wie im Umland. Verständlich, denn auf den Aufnahmen der Rhein-Ufer-Tour ist das beständige Dröhnen der Schiffsmotoren zu hören – und fast häufiger: die anfliegenden Großraumflugzeuge – im Landeanflug auf den Köln-Bonner Flughafen.

Die Mülheimer Brücke ist ein Hotspot, wenn es um Vogelbeobachtung geht

Audiobeitrag / Erzählung / Interview:

Achim KEM­PER

Kapitelüberschriften

1. Möwen, Kormorane und sogar ein Wanderfalke: Die Mülheimer Brücke ist Nist- und Brutplatz für einige Vogelarten. Auch Durchzügler auf dem Weg zum Mittelmeer machen hier Rast (ab 00:00)

2. Natur auf Zeit: Leerstehende Fabrikgebäude und brachliegendes Gelände bieten zahlreichen Vögeln und anderen Tieren ein Zuhause in Mülheim  (ab 01:21)

3. Besonders bekannt sind die grünen Halsband- und Alexandersittiche, die im Zuge ihrer täglichen Route durch Köln die Mülheimer Brücke überfliegen (ab 03:53)

4. Stadtbegrünung ist auch in Mülheim ein wichtiges Thema - allerdings tragen ordentlich gepflegte Grünflächen nicht zur Artenvielfalt bei. Wenn man sie lässt, holt sich die Natur das Gelände ganz von alleine zurück (ab 08:02)

5. Was die Stadtverwaltung nicht berücksichtigt: Je mehr Wohnraum in Köln entsteht, desto weniger Platz bleibt für Tiere und Pflanzen (ab 11:29)

Bilder / Ansichten aus dem Umfeld

(Hubert SUMSER)

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Neben dem Natur- und Artenschutz geht es uns aber auch darum, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken.

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