Keupstraße / geplanter Standort NSU-Mahnmals

"ehemaliges Gleisdreieck" / Keupstraße/Schanzenstraße

Hier an der Keupstraße sollte ursprünglich ein Mahnmal für die Opfer des NSU-Nagelbombenanschlags entstehen

An der Kreuzung von Keupstraße und Schanzenstraße sollte ursprünglich ein Mahnmal für die Opfer des Nagelbombenanschlags des NSU von 2004 errichtet werden. Entstehen sollte eine Begegnungsstätte, die mithilfe von augmented reality stetig durch Videos und Bilder erweiterbar ist. Bei der Planung nicht bedacht wurde allerdings der Umstand, dass das vorgesehene Grundstück privaten Investoren gehört, die die Freigabe zur Errichtung des Mahnmals ablehnten. Alternative Standorte sind für die Opfer und ihre Angehörigen nicht vorstellbar, für sie ist klar, dass dem Attentat an dem Ort gedacht werden sollte, an dem es verübt worden ist.

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Soundscape / Mülheim
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Keu­p­straße / NSU-Mahn­mal
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NSU / Sprengstoffanschlag in Köln

Bei dem Nagelbombenanschlag in Köln detonierte am 9. Juni 2004 in der Köln-Mülheimer Keupstraße, die als Zentrum des türkischen Geschäftslebens bekannt ist,[1] eine ferngezündete Nagelbombe. Dabei wurden 22 Menschen verletzt, vier davon schwer. Der Friseursalon, vor dem die Bombe explodierte, wurde von der Explosion und einem Feuer verwüstet, mehrere weitere Ladenlokale und zahlreiche parkende Autos durch die Explosion und herumfliegende Nägel erheblich beschädigt. Seit der Selbstenttarnung im November 2011 wird der Anschlag der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zugeordnet. Im NSU-Prozess wurde die ausländerfeindliche Motivation festgestellt, während in den Ermittlungen bis 2011 vor allem Anwohner und Opfer verdächtigt worden waren.

Um der Opfer des Anschlags zu gedenken, wurde der Beschluss gefasst, ein Denkmal zu errichten, das an beide Sprengstoffanschläge des NSU in Köln, also den von 2001 in der Probsteigasse und den von 2004 in der Keupstraße, erinnern soll. Nach einem Wettbewerb wurde im November 2016 der Denkmalsentwurf Ulf Amindes ausgewählt, ein der Begegnung dienendes „virtuelles Haus“ nahe der Keupstraße.[23]

Quelle: Wikipedia
Mahnmal/Entwürfe: Ulf Aminde

Die Realisierung des Mahnmals ist umstritten – zumal am vorgesehenen Grundstück (gegenüber des Anschlagsorts Keupstraße) andere Investoreninteressen bestehen.

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CEREN

Game Artistin und Schauspielerin

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