Künstler & Kurator und Nachfahre der Textil-Fabrikantenfamilie Andreae
Auf dem alten evangelischen Friedhof liest Stephan Andreae Mülheims Industriegeschichte an den Gräbern seiner eigenen Familie. Zwischen Tuchfabrikation, protestantischer Migration, angeworbenen Fachkräften und sozialem Prestige zeigt er, wie eng Familien-, Firmen- und Stadtgeschichte verbunden sind.
Die Firma hatte 2.000-3.000 Mitarbeiter - das war richtig, richtig groß
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Audiobeitrag / Erzählung / Interview
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Story / Abstract
Stephan Andreae stammt aus einer der ältesten Fabrikantenfamilien Kölns; die Tuchfabrik der Andreaes existierte bereits ab 1714 und Stephan Andreae erzählt hier auf dem Evangelischen Friedhof Mülheim - an der Familiengruft und anhand der Grabsteine und Inschriften - Details der eng verwobenen Familien-, Firmen-, Stadtgeschichte. Einer seiner Vorfahren, Christoph Andreae, war mit seiner aufstrebenden Tuchfabrikation aus dem katholischen und streng Zunft-geregelten linksrheinischen Köln in die freiere und aufstrebende Stadt Mülheim gewechselt – und hat hier für wirtschaftliche Innovation und frühe Arbeitsmigration gesorgt.
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Ich hab' natürlich diesen Namen – und es ist immer auch ein bisschen 'Musée Sentimental' – Aberglauben – als würde ich das noch in mir tragen…"