Erzähler*in

Pfarrer Christian WEINHAG

Pfarrer, Teilnehmer der jährlichen (Rhein-)Prozession innerhalb der historischen Grenzen Mülheims

Pfarrer Christian Weinhag erzählt die Gottestracht als Mülheimer Geschichte zu Land und auf dem Rhein. Von konfessionellen Konflikten und der Eingemeindung nach Köln führt seine Erzählung zur heutigen, vielfältigen Gemeinde – und zur Frage, wie Tradition gemeinschaftliche Identität stiften kann.

ThemaAfrikanische CommunityThemaIndustriegeschichteThemaInterkulturalitätThemaMigrationsgeschichteThemaReligionThemaStadtteilgeschichteThemaTraditionTourTOUR-001 (anrheiner)TourTOUR-002 (migration)

Leben und Gedeihen hingen vom Strom ab - das hat sich widergespiegelt in der Religion

Audiobeitrag / Erzählung / Interview

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Story / Abstract

Die Tradition versteht Pfarrer Christian Weinhag als Mosaiksteinchen, das zur Identitätsfindung in Mülheim beiträgt – wie auch der ‚Segen über das Land und über den Strom‘;
'Gottestracht' – stammt sprachlich vom Tragen Gottes (Sakrament) – „Wir tragen Gott durch die Straßen und fahren mit ihm über das Wasser…"
Für Pfarrer Christian Weinhag steht bei der Gottestracht nicht mehr die Predigt im Vordergrund – wie in den letzten Jahrhunderten, in denen sich Katholiken und Protestanten rund um Fronleichnam regelrechte „Predigtschlachten“ geliefert hatten. Die aktuellen Gottestrachten setzen vielmehr auf 'spürbare Elemente', Inszenierungen bis hin zu Theaterelementen; beteiligt sind die katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius sowie Gemeinden aus Indien, Ghana, Italien, Rumänien sowie Syrien und dem Irak; Inszenierungen, Gebete und Texte erklingen daher unter anderem auch auf Arabisch und Aramäisch – auch ein Zeichen für die kulturelle Vielfalt und den Zusammenhalt in Mülheim.

Eine Kirchengemeinde ist ein Mikrokosmos, wo unterschiedliche Lebensentwürfe und Kulturen zusammenkommen

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