Achim KEMPER
Mitglieder des NABU – Naturschutzbund Deutschland
Achim Kemper liest Mülheim als urbanen Naturraum: Von der Mülheimer Brücke mit ihren Wanderfalken und Sittichen führt seine Erzählung zu Brachen, Industrieruinen und unscheinbaren ökologischen Nischen. Dabei erklärt er, warum gerade das Ungeplante Artenvielfalt schafft – und durch neue Bebauung bedroht ist.
Der Weg ist die Grüne Stadt. Dieser Weg geht in die Zukunft
Audiobeitrag / Erzählung / Interview
Story / Abstract
Mülheims Vielfalt macht's möglich. Von halbwegs gepflegten Grünanlagen, Industrieruinen, Neubau-Anlagen bis zu unsanierten Dachlandschaften: Aus Sicht des Umweltschützers entstehen fast überall ökologische Nischen und Lebensräume, die es sich lohnt zu schützen und zu unterstützen.
Treffpunkt für die ausgedehnte, urbane Natur-Tour ist die Mülheimer Brücke – die von seltenen Wanderfalken 'besetzt' und von ganzen Sittichkolonien umflattert wird. Achim Kempers Begeisterung für den Huflattich und die gelbfüßige Silbermöwe ist ansteckend.
Einzig schmerzhaft: Die Vögel im urbanen Raum haben sich angewöhnt, bis zu doppelt so laut zu singen wie im Umland. Verständlich, denn auf den Aufnahmen der Rhein-Ufer-Tour ist das beständige Dröhnen der Schiffsmotoren zu hören – und fast häufiger: die anfliegenden Großraumflugzeuge – im Landeanflug auf den Köln-Bonner Flughafen.
Die Mülheimer Brücke ist ein Hotspot, wenn es um Vogelbeobachtung geht
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