Erzähler*in

Kutlu YURTSEVEN

Rapper Microphone Mafia

Kutlu Yurtseven verbindet Rap, Sozialarbeit und Erinnerungsarbeit mit seiner Geschichte in der Keupstraße. Er erzählt vom rassistischen NSU-Nagelbombenanschlag 2004, von der frühen Gewissheit der Anwohner*innen über das Motiv und davon, wie Polizei und Öffentlichkeit stattdessen die Betroffenen verdächtigten. Daraus entstand die Initiative „Keupstraße ist überall“.

ThemaDiskriminierungThemaGedenkenThemaInterkulturalitätThemaKeupstraßeThemaKulturarbeitThemaMigrationsgeschichteThemaNSUThemaStadtteilgeschichteTourTOUR-002 (migration)

Für uns auf der Keupstraße war direkt klar, die Attentäter waren Rechtsradikale

Audiobeitrag / Erzählung / Interview

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Story / Abstract

Kutlu Yurtseven ist seit den 90er-Jahren Rapper bei der Kölner Gruppe Microphone Mafia, Lehrer, Sozialarbeiter, Mitwirkender bei der Keupstraßen-Trilogie am Schauspiel Köln. Außerdem ist er Erinnerungsarbeiter, wenn er mit der Auschwitz-Überlebenden und Sängerin Esther Bejerano auftritt - er rappt und sie singt. Er hat eine besondere Beziehung zur Keupstraße in Mülheim. Denn er hat dort nicht nur in seiner Jugend viel Zeit verbracht, sondern wohnte nicht 100 Meter weit entfernt von dem Friseur, vor dessen Laden die NSU-Nagelbombe explodierte. Kutlu erzählt über das Leben auf der Keupstraße vor und nach dem Anschlag und warum das Mahnmal wichtig für die Bewohner ist.

Das Leben ist Veränderung. Wenn wir immer am Alten festhalten, werden wir nicht weit kommen. Wenn du selber nicht gefestigt bist in deinem Charakter und in deiner Lebensform, dann hast du immer Angst vor Veränderung

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